Von guten Mächten wunderbar geborgen

Von guten Mächten wunderbar geborgen

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Jan. 2022 || "Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag ... "

Dietrich Bonhoeffer schrieb den Text für dieses Lied im KZ, kurz vor seiner Ermordung. Wie unerschütterlich war sein Urvertrauen, angesichts dieser Katastrophe. Wie unerhört stark und friedlich ist dieses Lied.

Uns gibt es Kraft und Zuversicht auf unserem Weg ins neue Jahr. Wer wirklich in die lebendigen Augen der Kinder schaut, in die Gesichter der Liebenden, in die glitzernden Sonnenstrahlen, in die Blüten und Früchte der Bäume, der weiß, dass diese Kraft unermesslich stärker ist, als alles Leere und alles Dunkle dieser Welt.

Die uralten Schöpfungsgesetzen der Natur sind für uns so sicher, wie jeder neue Sonnenaufgang; und gleichzeitig so wunderbar, wie die Fähigkeit, dies überhaupt zu erblicken.
Dieses Lied handelt von unserer wahren Heimat und dem Wunder, welches uns umgibt und das wir in Wirklichkeit eigentlich auch sind oder sein sollten.

"Noch will das alte unsre Herzen quälen, ... " so heißt es darin auch, "... noch drückt uns böser Tage schwere Last." ...

Wir sind bereit und verbunden und erwarten ganz sicher und getrost, was kommen mag; auch wenn wir dazu noch viel Kraft brauchen werden. Unerschütterlich ist unser Vertrauen. Jetzt erst recht.
Und wir singen dieses Lied ... immer und immer wieder ...